Kräftige Erhöhung der Umweltsteuern

Oslo, 27. September 2018, Norwegens Umweltsteuern steigen signifikant. Im vergangenen Jahr erhob der Staat nach Angaben des Statistikbüros SSB Steuern in Höhe von 38,1 Milliarden NOK. Dies entspricht einer Steigerung von 12,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Zuwachs von 22,6 Prozent gegenüber 2016.

Gebühren auf die Emission von Treibhausgasen und Straßenbenutzungsgebühren machten den Großteil der Ausgaben aus. Erstere belief sich im vergangenen Jahr auf 12,6 Milliarden NOK, letztere auf 16,1 Milliarden NOK.

Die am stärksten gestiegenen Gebühren sind die Steuern auf NOX- und Schwefelemissionen. Ihr Beitrag war mit 417 Millionen NOK zwar gering, aber der Anstieg war gewaltig. Er betrug gegenüber 2010 193,7 Prozent, also fast eine Verdopplung.

Steuern auf  CO2-Emissionen, die von der Öl- und Gasindustrie  auf dem norwegischen Festlandsockel verursacht wurden, kosteten die Unternehmen  im vergangenen Jahr 5,2 Milliarden NOK. Das sind 136,7 Prozent mehr als im Jahr 2010. Gegenüber 2016 legten die CO2-Abgaben der Öl- und Gasindustrie um 2,1 Prozent zu.

Autofahrer wurde bei der Registrierung von Neuwagen entsprechend des CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge mit 6,6 Milliarden NOK zur Kasse gebeten. Das sind 70 Prozent mehr als im Vorjahr.

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