SMM: Österreicher im Gespräch mit norwegischen und finnischen Firmen Wissensaustausch zur Entwicklung von Wasserfahrzeugen als Teil innovativer Logistikkonzepte

SMM: Österreichs Wirtschaftsdelegierter stellt das Potenzial der Zulieferbetribe vor©
Österreichs Handelsrat Albrecht Zimburg freut sich über die hohe Expertendichte beim Seminar. Unter anderem haben Vertreter von Rolls-Royce aus Finnland sowie Kongsberg Maritim aus Norwegen teilgenommen. Das Interesse aus dem Kreis der 20 österreichischen Messeteilnehmer am Wissensaustausch war groß.©AC Stockholm

Hamburg/Stockholm, 12. September 2018. Alle reden von autonomen Kraftfahrzeugen, im Norden ist man schon einen Schritt weiter und revolutioniert gerade den Seetransport. Auch wenn den meisten der Brummi als das Transportmittel schlechthin vertraut ist, werden tatsächlich rund 90 Prozent des grenzüberschreitenden globalen Warenhandels auf dem Seeweg abgewickelt. Auf der Weltleitmesse SMM trug das Stockholmer Büro der österreichischen Wirtschaftsagentur ADVANTAGE AUSTRIA den disruptiven Entwicklungen dieser Branche Rechnung und führte dank seines weitverzweigten Kontaktnetzes die für die maritime Zukunft wichtigen Akteure bei einem Seminar zusammen. Denn obwohl Österreich keinen Meerzugang hat, gibt es eine erstaunlich große Zahl von maritimen Zulieferbetrieben. 20 von ihnen waren Aussteller auf der SMM.

Ziel war es, den österreichischen Ausstellern eine Plattform für den direkten Austausch mit den Experten zu bieten und eine konkrete Orientierung zu disruptiven Entwicklungen zu geben.

Norwegen liegt gemeinsam mit Finnland bei der Entwicklung von Wasserfahrzeuge mit autonomen und umweltfreundlichen – sprich elektrischen – Antriebskonzepten für die Güterbeförderung im absoluten Spitzenfeld. Beim Seminar mit österreichischen Zulieferern präsentierten sich dementsprechend die Unternehmen und Einrichtungen, die sich unter anderem speziell mit dem Thema befassen und hier schon beachtliche Lösungen vorweisen können. SINTEF Ocean zum Beispiel ist eine treibende Kraft bei der Entwicklung von Fahrzeug und Logistikkonzepten, wobei die Entwicklung von Schiffen in allen Phasen als Teile intelligenter Logistiksysteme definiert wird.

Das Potenzial solcher System in der Praxis zeigte der norwegische Technologieführer Kongsberg Maritim AS. Dieser setzt gerade Projekte mit autonomen Schiffen zur Güterbeförderung in küstennahen Gewässern um. So soll beispielsweise die elektrische „Yara Birkeland“ zukünftig Dünger von einer Fabrik autonom zum Umschiffungshafen bringen. Der unmittelbaren Nutzen für Umwelt und Anrainer ist enorm, da mit diesem System 40.000 Lkw-Fahrten pro Jahr eingespart werden können.

Weitere wichtige Akteure, die sich für Kooperationen mit österreichischen Zulieferern interessierten, kamen aus Finnland. Die Innovationsplattform Dimecc Oy hat mit “ONE SEA“ ein maritimes Ecosystem für autonome Wasserfahrzeuge aufgebaut. Zu dessen praktischer Umsetzung trägt beispielsweise die finnische Rolls-Royce bei, die Systeme für autonome bzw. ferngesteuerte Schiffe in ihrem Portfolio hat.

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ADVANTAGE AUSTRIA Stockholm
Österrikes Ambassad – Handelsavdelningen
Karlaplan 12 / SE-115 20 Stockholm / Sverige
T +46 8 53 48 88 40
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