Norwegisches Rettungsschiff unterstützt Suche nach vermisstem U-Boot in Argentinien

Das norwegische Forschungsschiff Seabad Construction©Ocean Infinitive
Das norwegische Forschungsschiff Seabed Constructor©Ocean Infinity

Buenos Aires, 10. September 2018. Das unter norwegischer Flagge fahrende Forschungsschiff  „Seabed Constructor“ wird erneut nach dem argentinische U-Boot „ARA San Juan“ suchen, das mit 44 Besatzungsmitgliedern an Bord im November vergangenen Jahres verschwunden ist. Das amerikanische Unternehmen Ocean Infinity war nach Angaben des argentinischen Verteidigungsministeriums vom Nationalen Executive Argentiniens mit der Leitung der Suchaktion beauftragt worden. „Seabed Constructor“ war auch an der Suche des abgestürzten Flugzeuges Malaysia Airlines, Flug MH370, beteiligt.

Das Schiff „Seabed Constructor“  verfügt über sechs U-Boote, die mit Unterwasserkameras ausgerüstet sind und in einer Tiefe von bis zu 6.000 Metern tauchen können. Es gehört zu den modernsten Schiffen, die zur Suche nach vermissten Objekten im Ozean eingesetzt wird. Es hat seinen Heimathafen in Bergen.  Das Schiff wurde 2014 mit Platz für eine Besatzung von 102 Mitgliedern in den Dienst gestellt. Es verfügt über eine Hubschrauberplattform und einen Kran an Deck.

Das U-Boot “ARA San Juan” hatte im vergangenen November technische Probleme vermeldete und ist danach verschwunden. Hoffnung auf Überlebende gibt es nicht. Argentinien hat eine Belohnung für Informationen in Aussicht gestellt, die dazu führen, dass das U-Boot gefunden wird.

 

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