SMM: DNV GL präsentiert Alternative Fuels Insight (AFI) -Plattform

Hamburg, 4. September 2018. Das Zertifizierungs- und Klassifizierungsunternehmen DNV GL hat auf der internationalen Schifffahrtsmesse SMM in Hamburg eine neue Plattform „Alternative Fuels Insight (AFI)“ vorgestellt, die einen umfassenden und ständig aktualisierten Überblick über alternative Brennstoffprojekte, Bunkerinfrastrukturen, Zulieferer und Technologien bietet. Hintergrund sind die neuen Forderungen an Unternehmen, die sich aus Vereinbarungen über die Reduzierung von Schwefelkohlenstoff bis zum Jahr 2020 und die kürzlich von der IMO angekündigte Strategie zur Reduzierung von Treibhausgasen ergeben. Diese hätten alternative Kraftstoffe für die Schifffahrt in den Blickpunkt gerückt, so DNV GL

„Alternative Kraftstoffe und Antriebstechnologien sollten auf dem Radar jedes Reeders sein, besonders auf dem Markt für einen Neubau in naher Zukunft“, sagt Knut Ørbeck-Nilssen, CEO von DNV GL-Maritime. „Die AFI-Plattform wurde entwickelt, um ein klares Bild nicht nur der Kraftstoffe und der umliegenden Infrastruktur zu geben, sondern auch Verbindungen zwischen Lieferanten und Eigentümern und Charterern aufzubauen. Das auf der Plattform gesammelte Wissen erweitert sich zu einer 360-Grad-Sicht auf den Sektor, sodass alle Beteiligten fundierte Entscheidungen treffen können.“

Die AFI-Plattform baut auf dem gut erhaltenen LNGi-Portal von DNV GL auf, aber mit einem erweiterten Fokus, der LNG, LPG und Methanol sowie emissionsreduzierende Technologien wie Wäscher und Batterien umfasst. Die Plattform konsolidiert eine Fülle von detaillierten technischen Informationen zu diesen Brennstoffen und Technologien, einschließlich ihrer Bunkerinfrastruktur, und untersucht ihre Fähigkeiten und Einschränkungen sowie praktische Einblicke in deren Implementierung und Betrieb. Da ein Großteil der Informationen frei zugänglich ist, ist die AFI-Plattform eine wertvolle Ressource für Eigentümer und Betreiber, die in diesem schnelllebigen Sektor recherchieren und auf dem Laufenden bleiben müssen. Darüber hinaus können Reeder und Charterer mit dem Fuel-Finder-Tool Bunkeranfragen stellen, die Treibstoffart, Standort, Volumen und ab wann sie bunkern möchten.

„Mit dem Tool Fuel Finder können Eigner und Charterer leicht erkennen, wie ihre Entscheidung für einen alternativen Kraftstoff in der Praxis funktioniert“, sagt Martin Wold, Leiter der AFI-Plattform bei DNV GL – Maritime. „Mit einer Anfrage können sie sehen, wie das Betriebsprofil ihrer Projekte den Fähigkeiten mehrerer Lieferanten entspricht. Wir arbeiten auch mit mehreren führenden Lieferanten und Ausrüstungsherstellern zusammen, die sich als Unterstützer des Portals angemeldet haben, und wir haben das Portal für Nutzerbeiträge geöffnet, so dass wir die Plattform durch Bunker- und Infrastrukturprojekte kontinuierlich erweitern. „

Mit interaktiven Karten und Datenvisualisierungen können Benutzer leicht erkennen, wo die Infrastruktur bereits vorhanden ist oder in Kürze entwickelt werden wird, und zwar neben der wachsenden Flotte mit alternativen Treibstoffen. Und neue Tools ermöglichen es den Nutzern, tiefer in die Daten einzutauchen, Trends zu analysieren und die Durchführbarkeit ihrer Projekte für alternative Kraftstoffe basierend auf CAPEX-, OPEX- und Kraftstoffpreisen zu überprüfen.

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