Experten geben Norwegens Regierung 64 IT-Tipps

Zusammen mit Industrieminister Torbjørn Røe Isaksen und der Ministerin für Forschung und Hochschulbildung Iselin Nybø hatte Ministerpräsidentin Erna Solberg am 3. September in Trondheim zum IT-Summit nach Trondheim geladen.© NFD

Trondheim, 3. September 2018. Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge (IoT),  Big Data und autonome Systeme sollten die Bereiche sein, auf die sich Norwegen im Bereich Digitalisierung konzentriert. Auf dem IT-Summit in Trondheim, zu dem die Regierung am 3. September Top-Führungskräfte norwegischer Unternehmen, Hochschulen und Organisationen eingeladen hat, um über Digitalisierung und bahnbrechende Technologien zu diskutieren, überreichte die Gruppe Digital 21 einen Maßnahmekatalog mit 64 Vorschlägen zur Beschleunigung der Digitalisierung.

Die von der Regierung eingesetzten Experten zur Ausarbeitung einer Digitalisierungsstrategie betonten in ihrem Bericht, dass Norwegen nicht in allen Bereichen Spitze sein können, sondern dass bestimmten Technologiebzweigen Priorität eingeräumt werden sollte. “Diese Digitalisierungsstrategie gibt uns viele Empfehlungen für die die weitere Arbeit der Regierung, mit der sie Unternehmen unterstützen kann. Sie ist wichtig für die Schaffung von Arbeitsplätze in der Zukunft und zur Sicherung der Wohlfahrtsgesellschaft”, erklärte Industrieminister Røe Isaksen.

Die Ministerin für Forschung und Hochschulbildung, Iselin Nybø , kündigte ein überarbeitetes, langfristiges Forschungs- und Hochschulprogramm an, in dem Digitalisierung eine große Rolle spielen wird. 

Ministerpräsidentin Erna Solberg unterstrich das Ziel der Regierung, bei der Entwicklung neuer Technologien international an der Spitze der Forschung, Bildung und Innovation zu stehen.

In die Bereiche IKT und Digitalisierung fließen heute in Norwegen die meisten öffentlichen Mittel für Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2017 wurden 1,2 Milliarden NOK für Forschung und Entwicklung im IKT-Bereich durch Programme im Forschungsrat ausgeschrieben. Darüber hinaus wurden 1,5 Milliarden NOK über den Fonds Skattefunn gezahlt, bei denen die IKT-Branche mit Abstand der größte Wirtschaftszweig ist.

 

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