Staatsfonds vereinbaren Prinzipien zum Klimaschutz

Präsidenten und Vertreter  in Paris teilnehmenden Staatsfonds am Nachfolgegipfel des "One Planet Summit" mit Präsident Macron und Premierministerin Solberg. Die sieben Staatsfonds verwalten ein Vermögen von etwa drei Billionen Dollar. Der norwegische Staatsfonds GBFG, der weltweit größte seiner Art, hat strenge Umweltvorgaben bei Investitionen in Unternehmen.©Élysée
Teilnehmer des  Treffens der  auf dem „One Planet Summit“ gegründeten „Sovereign Wealth Working Group“ mit Präsident Macron und Premierministerin Solberg. Die sechs Staatsfonds verwalten ein Vermögen von etwa drei Billionen Dollar. Der norwegische Staatsfonds GPFG, der weltweit größte seiner Art, hat strenge Umweltvorgaben bei Investitionen in Unternehmen.©Élysée

Paris, 6. Juli 2018. Vertreter der Staatsfonds aus Norwegen, Saudi-Arabien, Katar, Kuweit, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Neuseeland haben am 6. Juli in Paris in einer gemeinsamen Charta  Prinzipien definiert, die bei Investitionen zugunsten des Klimaschutzes berücksichtigt werden sollten. Das Dokument wurde auf einer Folgekonferenz des Umweltgipfels “One Planet Summit” im Beisein des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der norwegischen Premierministerin Erna Solberg präsentiert.

Diese Staatsfonds hatten am 12. Dezember in Paris am “One Planet Summit” teilgenommen. Dort gründeten sie eine Arbeitsgruppe, die Sovereign Wealth Working Group, die prüfen sollte, wie die Finanzwirtschaft durch verantwortungsbewusste Investitionen zur Erreichung der Klimaziele beitragen kann. Jetzt stellten die Staatsfonds sechs Monate vor dem vereinbarten Termin eine gemeinsame Strategie vor, um Investitionsentscheidungen zugunsten einer Verbesserung des Klimas zu lenken. 

„Sowohl Frankreich als auch Norwegen haben hohe Klimaziele, und wir wollen weiter zusammenarbeiten, um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die Umsetzung der Pariser Abkommen zu unterstützen. Das Engagement von Emmanuel Macron ist daher sehr wichtig”, sagt Premierministerin Erna Solberg.

Solberg und Macron trafen sich auch zu bilateralen Gesprächen. Dabei ging es um gemeinsame Herausforderungen für Europa, Norwegen und Frankreich. „Die Herausforderungen von Migration, Handel, Sicherheit und Klima müssen international gelöst werden, und sowohl Frankreich als auch Norwegen wollen auch in diesen Bereichen eine engere internationale Zusammenarbeit“, sagt Solberg.

Lesen Sie auch

http://www.businessportal-norwegen.com/2017/12/13/norwegens-staatsfonds-an-neuer-klimainitiative-beteiligt/

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× SiliciumX nennen die Forscher das Material, das die Batterieproduktion revolutionieren soll©IET Featured

Norwegische Forscher knacken Batterie-Code