Storting bestätigt Bau einer zweiten Tunnelröhre unter dem Oslofjord


Eingang zum Tunnel unter dem Oslofjord, der von Drøbak nach führt.©Statens vegvesen
Eingang zum Tunnel unter dem Oslofjord,  der Drammen im Westen mit Drøbak im Osten verbindet©Statens vegvesen

Oslo, 2. Juli 2018. Das norwegische Parlament Storting hat heute den Bau einer zweiten Tunnelröhre unter dem Oslo-Fjord beschlossen. Das Vorhaben hatte bereits Eingang in den Nationalen Transportplan gefunden, der heute im Parlament diskutiert wurde. Im Ergebnis der Entscheidung beauftragte die Regierung die norwegischen Straßenverwaltung Statens Vegvesen mit dem Beginn der konkreten Arbeiten.Das Gebiet um Oslofjorden ist der größte Wohn- und Arbeitsmarkt in Norwegen. Eine effektive Überquerung des Oslofjords sei daher für die Entwicklung der Region unerlässlich, heißt es in einer Mitteilung der Regierung. “Mit allen laufenden Projekten auf der Strecke werden wir eine gute vier Meilen lange Ringstraße südlich von Oslo haben”, erklärte Transportminister Ketil Solvik-Olsen. Die neue Tunnelröhre soll auf der heutigen E134 (ehemals RV 23) verlaufen.

Eingang zum Tunnel unter dem Oslofjord, der von Drøbak nach führt.©Statens vegvesen
Bestehende Tunnelführung unter dem Oslofjord©google

“Die bisherige Tunnellösung bietet keine befriedigende Überquerung des Oslofjordes. Bei Wartungsarbeiten oder Unfällen ist der Tunnel für den gesamten Verkehr gesperrt. Dies führt zu einer schlechten Vorhersagbarkeit und erzeugt erhebliche Irritationen für Autofahrer. Die gewählte Lösung wird schnell zur Verbesserung der aktuellen Situation beitragen. Mit zwei separaten Tunneln erhöhen wir die Verkehrssicherheit erheblich und können auch bei Wartungsarbeiten oder bei Unfällen eine gute Evakuierung durchführen. Zusammen mit anderen Projekten auf der Strecke werden wir eine gute Lösung schaffen, die die E6 und E18 miteinander verbindet. Zusammen mit laufenden Projekten auf der E16 westlich und nördlich von Oslo sehen wir jetzt die Möglichkeit,  eine Ringstraße um Oslo zu errichten”, so Solvik-Olsen weiter.

In der weiteren Planung soll die norwegische Straßenbaubehörde sorgfältig prüfen, welche Sicherheitsmaßnahmen zur Durchführung des Projekts notwendig sind. Bei der Arbeit werde es auf eine gute Zusammenarbeit zwischen der Norwegischen Straßenverwaltung und den örtlichen Brandschutzbehörden ankommen.

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