Norwegischer Staat hat SAS-Anteile verkauft

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Oslo, 27. Juni 2018. Das Ministerium für Handel und Industrie hat heute seine 37,8 Millionen Aktien an der Fluggesellschaft SAS AB für rund 597 Millionen NOK verkauft. Dies entspricht 9,88 Prozent der Anteile an der Gesellschaft. Nach dem Verkauf besitzt der Staat keine Anteile mehr an dem Unternehmen.

Der Verkauf erfolgte durch ein Auktionsverfahren, das am Abend des 26. Juni abgeschlossen wurde. Der Preis pro Aktie wurde auf 17,25 Schwedische Kronen festgelegt. Zu den Käufern der Aktien zählen Investoren aus Norwegen und aus dem Ausland.

„SAS hat sich in letzter Zeit positiv entwickelt, und ich bin fest davon überzeugt, dass das Unternehmen gezielt daran arbeiten wird, seine Wettbewerbsposition weiter zu verbessern. Wir glauben, dass dies ein guter Zeitpunkt ist, um aus dem Unternehmen auszusteigen“, sagte Industrieminister Røe Isaksen.

Seit 2014 hat das Land SAS als Unternehmen der Kategorie 1 eingestuft. Das bedeutet, dass der Staat keine anderen Eigentumsziele verfolgt als rein kommerzielle. Während dieses Zeitraums wurde die Regierung vom norwegischen Parlament Storting ermächtigt, das Unternehmen zu verkaufen.

Es bestehe kein Grund zu der Annahme, dass ein verändertes Eigentum Auswirkungen auf Arbeitsplätze oder andere Betriebsbedingungen im Unternehmen haben werde. Die heutige Struktur sei bereits das Ergebnis kommerzieller Bewertungen durch das Unternehmen und nicht durch staatliche Eigentümer, so Isaksen weiter.

Nordea, Pareto und UBS waren finanzielle Vermittler bei der Planung und Durchführung der Transaktion. Swedbank und die Advokatfirmaet Wiersholm berieten die Regierung im Zusammenhang mit der Transaktion.

Das Geld aus dem Verkauf geht auf ein Konto in der Norges Bank.

 

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