Weniger Bürokratie für Firmen mit beschränkter Haftung

Die Änderungen im Unternehmensgesetz werden vor allem kleinen und mittleren Firmen zugute kommen. Im Bild: Claas-Stützpunkt in Vestby.©BPN

Oslo, 22. Juni 2018. Die Gründung von Unternehmen soll in Norwegen noch einfacher werden. Die Regierung hat vorgeschlagen, weitere Anforderungen an die Unternehmensgründung und -führung im Gesetz zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung (aksjeselskaper – AS) zu streichen. Damit werde die Industrie jährlich um mindestens 50 Millionen NOK entlastet, teilt die Regierung mit.

Bereits im Frühjahr 2017 hatte die Regierung eine Reihe von Änderungsvorschlägen im Aktionärsgesetz vorgelegt. Nun will sie mit den Vorschlägen, die am 16. Juni vorgelegt wurden,  vor allem den wirtschaftlichen und administrativen Aufwand für kleine und mittlere Unternehmen verringern.

“Die Regierung möchte, dass es einfach ist, ein Unternehmen zu gründen. Wir haben daher Änderungen vorgenommen, die die Gründung von Unternehmen erleichtern. Aber es muss auch einfach sein, Unternehmen angemessen abzuwickeln. Wir schlagen daher Änderungen der Liquidationsregeln vor“, erklärte Industrieminister Torbjørn Røe Isaksen.

Darüber hinaus sollen die Veränderung im Gesetz direkte Einsparungen für Unternehmen bringen. So soll es künftig möglich sein, das Kapital des Unternehmens im Laufe des Jahres ohne signifikante Zusatzkosten zu verändern. Auch muss ein Unternehmen nicht mehr in der Satzung der Unternehmensgemeinde, sondern lediglich im Handelsregister eingetragen sein.

Lesen Sie hier das ganze Dokument in norwegischer Sprache.

 

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