Yara und BASF eröffnen in Texas gemeinsames Ammoniakwerk

Eröffnung des neuen Werkes, v.l: Magnus Krogh Ankarstrand (President Yara North America), Svein Tore Holsether (Präsident & CEO, Yara), Dr. Martin Brudermüller (Vice Chairman of the Board of Executive Directors, BASF SE und Chief Technology Officer, BASF SE), Wayne T. Smith (member of the Board of Executive Directors, BASF SE and Chairman and CEO, BASF Corporation)©Yara
Eröffnung des neuen Werkes, v.l: Magnus Krogh Ankarstrand (President Yara North America), Svein Tore Holsether (Präsident & CEO, Yara), Dr. Martin Brudermüller (Vice Chairman of the Board of Executive Directors, BASF SE und Chief Technology Officer, BASF SE), Wayne T. Smith (member of the Board of Executive Directors, BASF SE and Chairman and CEO, BASF Corporation)©Yara

Oslo/ Florham Park, NJ, 11. April 2018. Yara International ASA und BASF haben am 11. April eine neue Ammoniakanlage am Standort der BASF in Freeport, Texas, USA, eröffnet. Die Investitionssumme betrug 600 Millionen US-Dollar. An dem gemeinsamen Unternehmen Yara Freeport LLC hat der norwegische Konzern Yara einen Anteil von 68 Prozent und BASF von 32 Prozent. Der Produktionsprozess zur Herstellung des Ammoniak basiert auf dem Nebenprodukt Wasserstoff anstelle von Erdgas.

Konventionelle Ammoniakanlagen nutzen Erdgas, um den bei der Ammoniakproduktion benötigten Wasserstoff zu erzeugen. Die auf Wasserstoff basierende Technologie von Yara Freeport ermögliche es dem Werk, auf diesen ersten Produktionsschritt zu verzichten, was zu geringeren Investitions- und Wartungskosten führe, teilt Yara mit. Durch den Einsatz von Wasserstoff, der aus den Produktionsprozessen verschiedener nahegelegener petrochemischer Anlagen stammt, spare Yara Freeport Ressourcen und mindere die Umweltbelastung.

„Zusammen mit unseren Partnern bei BASF haben wir eine Ammoniakanlage von Weltrang gebaut, die nicht nur die Messlatte für Sicherheit, Effizienz und Qualität höher legt, sondern auch die Prinzipien der industriellen Symbiose durch Verwendung eines Nebenprodukts als Rohstoff für die Ammoniakproduktion anwendet”, sagt Yara-Präsident und CEO Svein Tore Holsether. Yara Freeport stärke die führende Position des Unternehmens auf dem globalen Ammoniakmarkt und erweitere die Produktion in Nordamerika.

„Dieses Joint Venture mit Yara stärkt nicht nur unseren Produktionsverbund am Standort Freeport, sondern zeigt auch das Engagement der BASF für Investitionen in Nordamerika“, sagte Wayne T. Smith, Mitglied des Vorstands der BASF SE und Chairman und CEO des BASF Konzerns. „Mit der neuen Anlage können wir die Produktionswirtschaft und die attraktiven Rohstoffkosten weltweit nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kundenwertschöpfungskette in der Region zu stärken.“

Die Anlage hat eine Kapazität von 750.000 Tonnen Ammoniak pro Jahr. Für das neue Werk baute Yara ein Ammoniaklager in Port Freeport. Die BASF hat ihre bestehenden Terminal- und Pipeline-Assets aufgerüstet.

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× Jacques Miniane bei der Präsentation des IWF-Reports zu Norwegen Jacques Miniane bei der Präsentation des IWF-Reports zu Norwegen©Finanzministerium Norwegen Featured

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