AHK-Konjunkturbarometer: Deutsche mit norwegischem Markt weitgehend zufrieden

Oslo, Dezember 2017. Gut die Hälfte der deutschen Unternehmen beurteilt die gegenwärtige Auftragslage in Norwegen als gut. Als Grund für ihre Einschätzung gaben die Befragten vor allem das positive Wachstum in der eigenen Branche an, Das geht aus einer Umfrage hervor, die die AHK Norwegen zwischen dem 1. und 14. November 2017 durchführte.

Als positive Faktoren sehen die deutschen Unternehmen im norwegischen Markt vor allem die Infrastruktur (67 Prozent), die Rechtssicherheit (63 Prozent) sowie die Zahlungsdisziplin (50 Prozent) und den freien Wettbewerb (46 Prozent). Dahingegen klagen sie am meisten über das Steuersystem und die Steuerbehörden (32 Prozent), die Steuerbelastung (31 Prozent) und die Lohn- und Arbeitskosten (23 Prozent) in Norwegen.

785 deutschen und norwegischen Mitgliedsunternehmen nahmen an der Konjunkturumfrage teil. Abgefragt wurden unter anderem die aktuelle Auftragslage, die Attraktivität des jeweiligen Marktes sowie Informationen zu Risikofaktoren wie Steuerbelastung, Lohnkosten und Zugang zu Fachkräften. Die Fragen gingen in modifizierter Form jeweils an Exporteure/Produzenten, Dienstleister sowie an Vertreter von Tochtergesellschaften.

Das Konjunkturbarometer soll deutschen und norwegischen Unternehmen als Informationsgrundlage und Gradmesser für ihre geplanten beziehungsweise weiterführenden Auslandsaktivitäten dienen.

Finden Sie hier die Auswertung der Umfrageergebnisse.

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× Jacques Miniane bei der Präsentation des IWF-Reports zu Norwegen Jacques Miniane bei der Präsentation des IWF-Reports zu Norwegen©Finanzministerium Norwegen Featured

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